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Mitwirkung

Beteiligungsmöglichkeiten für Projekte

afa lädt zur Mitarbeit ein

 

Die BDKJ-Hauptversammlung 2002 hatte beschlossen, die Struktur des „arbeit für alle e.V.“(afa) als Initiative im BDKJ zu verändern und Projekten und Koordinationsstellen die Möglichkeit zur direkten Mitgliedschaft im Verein zu eröffnen. Dies hat die Initiative nachvollzogen und ihre Satzung entsprechend angepasst. Gefragt ist jetzt die Unterstützung der Mitglieds- und Diözesanverbände für die Mitgliedschaft zu werben, um die neue Struktur mit Leben zu füllen. 

 

Der „arbeit für alle e.V.“ ist vor knapp 20 Jahren als Initiative der Mitglieds- und Diözesanverbände im BDKJ gegründet worden, um die vielfältigen Projekte und Aktivitäten in der Jugendverbandsarbeit für die Überwindung der Jugendarbeitslosigkeit zu bündeln und bundesweit zu vernetzen. Hierzu bietet der „arbeit für alle e.V.“ ein Kooperationsnetz an, das durch regelmäßige Arbeitstagungen, durch Informations- und Beratungsdienstleistung realisiert wird. Außerdem ist der Verein eine Schnittstelle zwischen der Praxis und der Gesetzgebung. Er nimmt die Anwaltschaft für benachteiligte Jugendliche und für die Anliegen der Jugendberufshilfe wahr und bringt die Praxis sowie die Ministerien und den Gesetzgeber in Kontakt. Die regelmäßigen Kooperationskreistreffen beinhalten außerdem die Möglichkeit zum Austauschen von Konzepten und Erfahrungen und sind eine wichtige Transmissionsschiene, um Praxiserfahrungen und politische Entscheidungen miteinander zu verbinden.

 

Die Struktur der Initiative und des Vereins sind bisher unterschiedlich gewesen, da der Verein den Projekten und MultiplikatorInnen der Jugendberufshilfe keine direkten Mitwirkungsmöglichkeiten geboten hat. Durch eine jetzt erfolgte Strukturänderung ist es für Projekte der Jugendberufshilfe und Multiplikatorenstellen möglich, Mitglied im Verein zu werden, und den Verein mitzugestalten. Eine neue Satzung des „arbeit für alle e.V.“ gibt den beiden Trägern der Initiative, der verbandlichen Schiene und der Projektschiene, die Möglichkeit, den Verein gleichberechtigt zu gestalten und die Entscheidungen des Vereines zu prägen.

 

Projekte und Träger von Koordinationsstellen in der katholischen Jugendberufshilfe und Jugendsozialarbeit sind herzlich eingeladen, Mitglied des Vereins zu werden. Um den Bezug oder den Ursprung in der katholischen Jugendarbeit oder Jugendverbandsarbeit deutlich zu machen und regionale Konkurrenzsituationen zu vermeiden, werden die Projekte gebeten, eine entsprechende Empfehlung für die Mitgliedschaft durch einen Mitglieds- oder Diözesanverband im BDKJ einzuholen.

 

Die Mitgliedschaft bietet attraktive Möglichkeiten:

-   Mitwirkung an der fachpolitischen Interessenvertretungsarbeit

-   Mitarbeit und Teilnahme im Kooperationskreis des afa

-   regelmäßiger Bezug des afa-Infos

-   regelmäßiger Bezug von umfangreichen Informationspaketen in Papierform und digitalisierter Form

-   Mitwirkungsmöglichkeiten in der Mitgliederversammlung und dem Vorstand des Vereines 

-   Möglichkeit, die Beratungs- und Qualifizierungsangebote des afa in Anspruch zu nehmen.

 Um die Initiative auf noch breitere Füße zu stellen und mit neuem Schwung weiter auszugestalten, sind Projekte und Koordinationsstellen herzlich eingeladen, die Einladung zur Mitgliedschaft anzunehmen.
 
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